Hinweis für Webseiten-Bearbeiter! Bitte gehen Sie nach der ersten Anmeldung im Webbaukasten zunächst auf XXX und machen Sie sich mit den Funktionen Ihrer neuen LBV-Webbaukasten-Seite vertraut.
Auf unserer Seite finden Sie die richtigen Ansprechpartner für Naturinteressierte vor Ort, Infos über unsere Projekte und Anregungen für Menschen, die selbst aktiv werden wollen. Außerdem gibt es viele Infos und Angebote unserer LBV-Umweltstation Straubing.
Bald ist es wieder soweit: Von 9. bis 11. Januar kann jeder mitmachen und die Vögel vor der eigenen Haustüre zählen.
Eine schöne Gelegenheit mal eine Stunde lang nur Augen für die Natur zu haben und zu beobachten und zu staunen und vielleicht auch den einen oder anderen neuen Besucher im Garten oder an der Futterstation kennen zu lernen.
Mitmachen ist ganz einfach: im Beobachtungszeitraum werden eine Stunde lang alle Vogelarten erfasst und gezählt. Gemeldet werden kann online ab 9.1. hier.
Auf dieser Seite finden sich auch Erklärvideos, Portraits der 8 häufigsten Wintervögel, die Ergebnisse der Vorjahre und Bildungsmaterial für Multiplikatoren.
Vom 01.12. bis zum 24.12. wird es täglich einen Beitrag unseres Adventskalenders geben. Zu finden ist er sowohl auf unserer Website, als auch auf unserer Instagram-Seite.
Inhaltlich setzt sich der Adventskalender aus Artenporträts, Umweltbildung, sowie Tipps rundum Umwelt- und Artenschutz zusammen. Außerdem wird es Rätsel geben, die einen Hinweis auf den Beitrag des nächsten Tages geben. Ratet gerne mit und teilt eure Vermutungen in der Kommentarsektion auf Instagram!
Seidenschwanz, Foto: Josef Baumgartner
Um mehr über die Verbreitung unserer heimischen Vögel in der Winterzeit zu erfahren, schaffen wir zusammen mit der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. (OG) ein neues Mitmachprojekt für Vogelbegeisterte. Ziel ist es, mehr über unsere heimischen Vögel im Winter zu erfahren. In unserem Online-Anmeldeformular können Sie sich ab sofort eine Fläche in Bayern zum Kartieren reservieren. Zudem können Sie seit diesem Jahr erstmal die Ergebnisse auf einer Karte ansehen.
Herzlichen Dank an alle, die letzten Winter bereits dabei waren! Nach der Pilotphase 2023/2024 ging es ab 2024/2025 in die dreijährige Hauptkartierphase. Im kommenden Winter wollen wir gemeinsam möglichst viele der 2000 Quadranten in Bayern kartieren und hoffen auf eine große Beteiligung. Wer mitmachen möchte kann sich hier eine Fläche auf unserer Karte reservieren.

Anfang Oktober wurden vom LBV unter dem Motto "Kiebitz und Korn" 14 landwirtschaftliche Betriebe für ihre herausragende Leistung im Kiebitzschutz geehrt.
Mit dabei war dieses mal auch die Familie Stoiber aus Oberpöring. Seit drei Jahren unterstützen sie das Projekt "Vanellus vanellus muss ein Bayer bleiben". Auf ihrem stillgelegten Feld haben heuer fünf Kiebitz-Paare gebrütet. Und nicht nur das. In unmittelbarer Nachbarschaft wurden auch der seltene Große Brachvogel und sogar eine Sumpfohreule gesichtet.
Engagement und Herzblut der Landwirtsfamilie sind ein echter Gewinn für mehr Artenvielfalt in unserer Region!
Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung und sagen danke für die gute Zusammenarbeit.
„Repreprep“ ruft es von den Feldern: Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026 und löst damit den Hausrotschwanz ab. Mit dem Rebhuhn rückt eine Art ins Rampenlicht, die auf unseren Feldern fast verschwunden ist. Das Rebhuhn ist ein echter Charaktervogel der Feldflur, zu Hause auf Wiesen, Feldern und Brachen. Doch wo einst Vielfalt blühte, dominieren heute monotone Agrarflächen und sein Lebensraum schrumpft mit jedem Jahr.
Bei der sechsten öffentlichen Wahl des bayerischen Naturschutzverbands LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und seines bundesweiten Partners NABU haben insgesamt 184.044 Menschen mitgemacht – ein neuer Rekord. 26.552 Stimmen davon kamen aus Bayern. Insgesamt 81.855 (44,5 Prozent) der Stimmen entfielen dabei auf das Rebhuhn, 49.011 (26,6 Prozent) auf die Amsel, 23.352 auf die Waldohreule (12,7 Prozent), 21.556 auf die Schleiereule (11,7 Prozent) und 8.270 (4,5 Prozent) auf den Zwergtaucher.
Im Sommer 2025 gelang dem bekannten Straubinger Naturfotografen Ralph Sturm eine ganz besondere Entdeckung: Er konnte erstmals einen Juchtenkäfer (Osmoderma eremita), auch Eremit genannt, im Rainer Wald nachweisen. Diese streng geschützte und sehr seltene Käferart lebt bevorzugt in alten Eichen. Bisher galt ihr Vorkommen in unserem Schutzgebiet zwar als möglich, war jedoch nicht belegt. Alte Stieleichen mit sogenannten Mulmhöhlen – fauligen, von Pilzen zersetzten Holzbereichen – bieten ideale Bedingungen für den Juchtenkäfer. In diesen Höhlen verbringen die Tiere den Großteil ihres Lebens als Larven. Die Entwicklung kann viele Jahre dauern, bis schließlich ein erwachsener Käfer schlüpft – dieser lebt dann nur wenige Wochen. Bemerkenswert: Es gibt Hinweise, dass Käfergenerationen über Jahrzehnte hinweg – bis zu 80 Jahre – unentdeckt in derselben Höhle verbleiben können, ohne sie jemals zu verlassen.
Der Nachweis des Eremiten ist ein bedeutender Erfolg für den Naturschutz und unterstreicht die ökologische Bedeutung des Rainer Waldes.
Im Rahmen meiner Masterarbeit im Studiengang Ecology, Evolution and Conservation an der Universität Regensburg absolvierte ich von April bis Juni 2025 ein dreimonatiges Praktikum beim Landesbund für Vogel- und Naturschutz e.V. (LBV) und unterstützte die Gebietsbetreuung der Wiesenbrüter im Donautal.
Das Praktikum diente der Umsetzung von Schutzmaßnahmen, der Datenerhebung zum Bruterfolg und der Prädation beim Großen Brachvogel (Numenius arquata). Zu meinen Aufgaben zählten unter anderem die Nestersuche und Kartierung von Wiesenbrütern, Verhaltensbeobachtungen, Betreuung von Wildkameras, digitale Datenerfassung mittels GIS sowie die Mitarbeit im Mahdmanagement. Besonders wertvoll war die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Ansprechpartnern aus Landwirtschaft, Jagd und Behörden, sowie die Möglichkeit, viele Tätigkeiten eigenverantwortlich durchzuführen.
Trotz einzelner Herausforderungen war das Praktikum fachlich und persönlich äußerst bereichernd und hat meinen Wunsch bestärkt, auch beruflich im angewandten Naturschutz tätig zu werden.


679 bayerische Schulen haben im Schuljahr 2023/24 die Auszeichnung "Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule" erhalten, darunter auch 67 Schulen aus Niederbayern. Am vergangenen Montag gab es in Fürth einen großen Festakt, bei dem Umweltminister Thorsten Glauber und LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer das Engagemet der Kinder, Jugendlichen und Lehrkräfte gewürdigt haben. Anschließend gab es neben einem Fachvortrag und verschiedenen Workshops einen bunten Markt der Möglichkeiten, bei dem die Schulen ihre Projekte vorstellen und sich Ideen und Inspiration für künftige Umweltschule-Aktivitäten holen konnten.
Gelbbauchunken und Kreuzkröten sind stark gefährdete Arten. Ihnen fehlt der natürliche Lebensraum an dynamischen Flüssen und die geeigneten Laichgewässer. Heutzutage sind diese Arten deswegen oftmals in Rohstoffgewinnungsstätten zu finden, die für die Amphibien einen wichtigen Ersatzlebensraum darstellen.
Im Rahmen des LBV-Projektes „Natur auf Zeit“ werden bedrohte Amphibienarten in Abbaustätten kartiert. Einen dieser Ersatzlebensräume findet sich in der Tongrube der Firma „Teublitzer Ton“ bei Maxhütte-Haidhof im Landkreis Schwandorf.
Bei der diesjährigen Amphibienkartierung stellte Christian Stierstorfer vom LBV Niederbayern fest, dass in den Flachwasserstellen, die von den Kreuzkröten in den letzten Jahren gut angenommenen wurden, mittlerweile zu viel Pflanzen wachsen. Dieser Bewuchs hatte dieses Jahr dazu geführt, dass die Pfützen zu schnell austrockneten und sich die Larven der Kreuzkröten dort nicht mehr vollständig entwickeln konnten. Um die Situation für die Kreuzkröten und die ebenfalls vorkommenden Gelbbauchunken zu verbessern, wurde die Pflanzendecke deswegen oberflächig abgeschoben. Zusätzlich wurden an mehreren Stellen Vertiefungen gebaggert, in denen sich das Wasser künftig sammeln kann.
Von Flächen ohne Vegetation profitieren auch andere Arten, wie zum Beispiel die Heidelerche. Auch sie konnte in den letzten Jahren auf der Fläche nachgewiesen werden.
Sein Name ist Mitanand Füranand, sein Anliegen ist informieren, anregen, vernetzen: der Rundbrief des LBV Niederbayern von den Kreisgruppen für die Kreisgruppen. Der Rundbrief richtet seinen Blick gezielt in die verschiedenen Regionen. Dorthin, wo es mit der Naturschutz-Arbeit in Niederbayern ganz konkret wird – mit ihren Erfolgen und Herausforderungen, mit ihren wiederkehrenden Aktionen, aber auch mit den Ereignissen, die spontanes, neues Handeln erfordern. Und dies alles mit dem beispielhaften Einsatz und Engagement von Menschen, die sich dem Erhalt der Natur und der Artenvielfalt verschrieben haben, wie Sie auf den kommenden Seiten lesen werden.
Verfasserin: Petra Heike Schneider (LBV-Kreisgruppe Landshut)
Ihr möchtet euch für Natur und Nachhaltigkeit einsetzen? Dann seid ihr bei den Naturschwärmern genau richtig. Bei uns findet ihr eine umfangreiche Sammlung an Aktionen zur Mitgestaltung unserer Umwelt. Bau-, Bastel- oder Gestaltungstipps, Geschichten, Spiele, Rezepte oder sonstige Mitmachangebote. Es lohnt sich immer wieder mal vorbei zu schauen. Es gibt regelmäßig neue Beiträge.
Jede Fläche zählt, wenn es darum geht neue Lebensräume für mehr Artenvielfalt zu gestalten. Hier kann jeder privat etwas tun im Garten oder auf dem Balkon. Aber auch Gemeinden haben auf den kommunalen Flächen die Chance ein gutes Vorbild zu ein und einer wichtigen Verpflichtung nachzukommen.
Eine neue LBV-Broschüre der Kreisgruppe Coburg gibt auf 12 Seiten eine Fülle an Tipps und Hilfestellungen für mehr Natur in Städten und Gemeinden. Wir haben sie hier unten zum Herunterladen bereitgestellt.
Printexemplare können bei der LBV-Kreisgruppe Coburg oder der Landesgeschäftsstelle bestellt werden.
Die LBV-Umweltstation Straubing bietet jedes Jahr verschiedenste Veranstaltungen für Naturforscher und Entdecker im Alter von sechs bis zehn Jahren an. Das Jahresprogramm 2025 gibt es hier zum Herunterladen.
Der LBV-Podcast "Ausgeflogen" soll die LBV-Held*innen des Naturschutzes in Bayern zu Wort kommen lassen, die sonst eher hinter den Kulissen tätig sind. Jeden ersten Donnerstag wird eine neue Folge veröffentlicht.
Wie in ganz Deutschland macht auch vor dem Donautal der massive Rückgang der Wiesenbrüter seit vielen Jahren keinen Halt. Großer Brachvogel, Uferschnepfe, Braunkehlchen, Kiebitz und Co. haben hier kaum mehr Bruterfolg: viele Faktoren spielen zusammen, die ihnen das Leben schwer machen.
Der neue Ansprechpartner für das Gebiet zwischen Regensburg und Deggendorf:
Bastian Thom, telefonisch erreichbar unter 0162 4199205 oder per E-Mail an bastian.thom(at)lbv.de.
Vorgängerin Verena Rupprecht (LBV-Gebietsbetreuerin 2018 - 2021) spricht in einem Kurz-Interview mit Tobias Kapteinat (TH Deggendorf) über ihren Einsatz im Kampf gegen das Aussterben der Wiesenbrüter. Was sie zur aktuellen Situation zu sagen hat, könnt ihr hier nachhören.